Über

Warum #ClapForCrap?

Jede und jeder von uns kennt diese Situation: Mitten im Alltag begegnet uns plötzlich ein diskriminierender Spruch. Egal, ob zu Hause am Esstisch, in der U-Bahn oder beim Scrollen durch den Insta-Feed – oft wissen wir gar nicht, wie wir darauf reagieren sollen. Das richtige Argument fehlt, die Situation scheint unpassend oder wir sind einfach nur sprachlos.

Deswegen haben wir uns eine Antwort überlegt, die Du immer parat hast:
#ClapForCrap

#ClapForCrap ist gleichzeitig eine konkrete Geste und Hashtag. Beides verstehen wir als Antwort auf Crap. Und eine Antwort ist für uns immer Teil eines Dialogs. Wir wünschen uns, dass Du ab sofort überall dort, wo Dir Intoleranz und Diskriminierung im Alltag begegnen, laut und langsam ironisch klatschst. Wir wünschen uns, dass du überall, wo Dir im Netz Ausgrenzung begegnet, #ClapForCrap druntersetzt. Und wir wünschen uns, dass Du danach im Dialog bleibst.

Hast Du Fragen? Schreib uns eine E-Mail!

Denn wir haben den Eindruck, dass es in Deutschland gerade Normalität wird, abfällig übereinander zu sprechen. Dass es immer mehr Akzeptanz findet, wenn Herkunft, Religion, Sexualität oder Geschlecht zum Anlass genommen werden, Anderen zu misstrauen und sich unreflektiert einer Stimmung hinzugeben. Dass verallgemeinert wird, statt die Verschiedenheit zu feiern.
Wir glauben, dass das nicht gut gehen kann.

Wir, das ist die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Wir glauben daran, dass jede und jeder in unserer Gesellschaft ein freier Mensch ist. Wir glauben daran, dass jede und jeder ihren und seinen ganz eigenen Zugriff auf das Leben hat. Und wir glauben, dass wir diese Freiheit gegen alle verteidigen müssen, die dieses Menschenbild auch nur ansatzweise infrage stellen.

Freiheit heißt, seine eigene Geschichte schreiben zu können und nicht in der Erzählung der Anderen gefangen zu sein.